Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat innovative Projekte im Ländlichen Raum gesucht, die auf kreative Weise eine gegenseitige Wertevermittlung sowie den Austausch zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen durch Begegnung und gemeinsame Aktivitäten erhalten und fördern. Eine Teilnahme am Wettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ war in drei Kategorien möglich. 

Bei dem Bild handelt es sich um ein grafisches Element. Es zeigt ein Mädchen auf einer Schauckel, eine Hand, die malt und einen Mann, der etwas pflanzt.

In dieser Kategorie wurden Ideen und Projekte gesucht, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen etwas gemeinsam gestalten.

Bei dem Bild handelt es sich um ein grafisches Element. Es zeigt einen Fußballspieler, einen Mann, der in die Luft springt, und einen Frauenkopf.

In dieser Kategorie konnten Projekte und Ideen eingereicht werden, bei denen verschiedene Bevölkerungsgruppen gemeinsam aktiv werden.

Bei dem Bild handelt es sich um ein grafisches Element. Es zeigt eine Malerin, die von Menschen beobachtet wird.

In dieser Kategorie konnten sich Projekte und Ideen bewerben, in denen durch das Voneinander-Lernen nicht nur Kenntnisse, sondern auch automatisch…

Die geförderten Projekte des Ideenwettbewerbes „Gemeinsam:Schaffen“

Im Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ werden ab dem 1. November 41 Projekte in den Themenfeldern „Gemeinsam:Gestalten“, „Gemeinsam:Lernen“ und Gemeinsam:Aktiv“ gefördert. Ausführliche Informationen zu den Projekten sowie Bilder finden Sie in unserer Datenbank.  

Auf dem Bild ist die Burg Hohenzollern zusehen.
FAUST e. V. Förderverein für Unterhaltende Staufener Theaterkultur

Ausgehend von der 1250-Jahr-Feier der Stadt Staufen im Coronajahr 2020 wird mit dem Projekt "Esemble22" ein vollkommen neues Schauspiel entstehen, das im Juni 2022 zur Aufführung kommt.

LebensMittelpunkt Ettenheim e. V.

„Landmosaik“ zielt auf eine vielschichtige Bereicherung der Landschaft in Ettenheim ab, hin zu mehr Abwechslung, Selbstversorgung, Natur- und Menschenfreundlichkeit.

Horben-leben e. V.

Da klassische dörfliche Vereinsstrukturen für Teile der Zielgruppe (vor allem Zugezogene mit und ohne Migrationshintergrund) oftmals unattraktiv sind, soll ihnen das Biken als Möglichkeit der Freizeitgestaltung erschlossen werden.

Württembergische Sportjugend (WSJ) im Württembergischen Landessportbund e. V. (WLSB)

Vereine sind Begegnungsstätten, erhöhen die Lebensqualität, stärken die Gemeinschaft, fördern den Austausch und das Zusammenleben - gerade im ländlichen Raum.

Jugendhilfe Creglingen e. V.

Im Projekt „ZAMwachsen – Ein Gemeinschaftsgarten für Weikersheim“ möchte die Jugendhilfe Creglingen e. V. in einem Gemeinschaftsgarten Begegnung, Austausch und voneinander-Lernen ermöglichen.

Spielverein Rippberg 1920 e. V.

Als "Schmetterlingsdorf Rippberg-Hornbach" plant der Ortschaftsrat Rippberg-Hornbach in Trägerschaft des Spielvereins Rippberg 1920 e. V. die konzertierte Biodiversifizierung des landwirtschaftlich geprägten Ortes.

Bahlinger SC

In der „Inklusiven Ballschule“ des Bahlinger SC sollen Kinder mit und ohne Behinderung die Möglichkeit erhalten, gemeinsam aktiv zu sein.

gemeinsam Nachbarschaftshilfe Langenau e. V.

Das Projekt „Zusammenleben in Langenau - nachhaltig und gemeinsam - Reparaturwerkstatt und Wollebobbel-Treff“ zielt darauf, ein solidarisches und inklusives Zusammenleben zu schaffen. 

Integrierte Ländliche Entwicklung Bodensee e. V.

Das Projekt des Vereins Integrierte Ländliche Entwicklung Bodensee e. V. möchte den Dialog zwischen KommunalpolitikerInnen und Jugendlichen im Landkreis Konstanz gerade in den ländlichen Gemeinden initiieren und fördern.

Verein DaHeimburger

Es soll in den Räumlichkeiten des historischen Heimburger Hauses ein ehrenamtlich geführtes Café als Begegnungsstätte und Veranstaltungsraum entstehen.

Michels Kleinsthof - Michael Selinger

Das Projekt „Zusammen wachsen – Gemeinsam mehr bewegen“ möchte mit Gleichgesinnten Visionen für eine zukunftsfähige Region entwickeln und umsetzen.

Radsportfreunde Bartholomä und Skiclub Heubach-Bartholomä (e. V.)

Die Radsportfreunde Bartholomä und der Skiclub Heubach-Bartholomä planen das Anlegen von Mountainbike-Trails an einem Berg in Bartholomä, neben einem Skihang mit bewirteter Skihütte.

BruderhausDiakonie Stiftung Werner und Haus am Berg, Fachdienst Jugend, Bildung, Migration

Mit dem „Pop-Up Café“ entsteht ein wandlungsfähiges Raumkonstrukt mit breiter Nutzungsidee: Sprachcafé, gemeinsames Kochen, zwischenmenschliche Aktionen, Freizeitangebote, Themenabende, Spieletreffs und vieles mehr.

Naturschutzgruppe unteres Aalbachtal e. V.

Die Naturschutzgruppe unteres Aalbachtal e. V. plant die Umgestaltung einer Verkehrsinsel in einer Spielstraße im Ort. 

Heuchlinger Dorfladen UG

Das Ziel ist es, dass die Garagen für die Dorfgemeinschaft, etwa zur jährlich stattfindenden Heuchlinger Dorfweihnacht sowie am regelmäßigen Kinderfest, den Heuchlinger Künstlern und Vereinen zur Verfügung stehen.

Seniorenrat Ellwangen e. V.

Mit dem Projekt „Ran - Rauf - Rein“ soll in der Bevölkerung ein Bewusstsein geschaffen werden für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit und ohne Behinderungen, für Senioren und Familien.

VdK Ortsverband Rauenberg

Das Projekt Kochen + Essen + Genießen = Leben (KEGL) des VdK Rauenberg zielt darauf ab, dieses vielfältige Kulturgut, auch das von den Neuzugezogenen aus vielen verschiedenen Nationen, zu erhalten.

Edith Koschwitz Kulturwerkstatt BT24, Büro Ortsnetz

KULTURLAND zielt darauf ab, dass die Teilnehmenden spielerisch künstlerische Fertigkeiten lernen und sich mit ihren Fähigkeiten an Aktionen und Präsentationen beteiligen.

Kultur- und Förderverein Hemmendorf e. V.

Das Erzählcafé soll vor allem Kinder, Jugendliche und Senioren in einem wertschätzenden Umgang mit der jüngsten Geschichte Hemmendorfs verbinden.

LandFrauenverein Schwarzenbronn

Mit dem Projekt „Bewegung bringt das Dorf zusammen!“ lädt der Landfrauenverein Schwarzenbronn alle DorfbewohnerInnen von Schwarzenbronns ein kostenlos Gesundheitsangebote zu nutzen.

Evangelisches Bauernwerk in Württemberg e. V.

Das Projekt Landleben-live möchte berufliche Orientierung im landwirtschaftlichen Sektor in Kombination mit Nahrungsmittelhandwerk und Agrartechnik vermitteln.

Idee und Umsetzung: Gruppe „Unteralpfen bewegt was“. Projektträger: Bürgerstiftung Albbruck

Ziel soll ein mobiler Bauwagen als neuer Ort der Begegnung sein, der gemeinsam gebaut oder erneuert und zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt wird.

LandFrauen Nattheim

Ein Dorfleben mit gemeinsamem Tun und Werkeln ist wichtig für den Zusammenhalt, das Miteinander und den Austausch im Dorf. Das wurde in der Corona-Zeit deutlich.

Der Kinderschutzbund Kreisverband Neckar-Odenwald-Kreis e. V.

Mit dem Projekt „Kinderrechte on Tour“ möchte der Kinderschutzbund Kreisverband Neckar-Odenwald-Kreis mit Kinderrechten vertraut machen.

Dorfgemeinschaft Tannhausen e. V.

Tannhausen ist ein Dorf mit circa 500 Einwohnern ohne Läden. Die Dorfgemeinschaft Tannhausen e. V. möchte einen Versorgungsautomaten unter dem Motto „gemeinsam gut versorgt“ aufstellen.

Gesangverein Liederkranz Jagsthausen

Beim „Taktvollen Ortsrundgang“ gehen Einwohner, Touristen und Besucher gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern durch den Ort.

Turnverein Dettingen an der Iller

Die Cool-Tour-Nacht möchte zum einen die vielen Begabungen der Dettinger Bürger fördern und die unterschiedlichen Altersgruppen und ihre unterschiedlichen Interessen ansprechen.

Deutscher Zithermusik-Bund (DZB) Landesverband Baden-Württemberg e. V.

Obwohl es dafür Musikliteratur gibt, wird derzeit weder im Amateurmusikbereich noch in den Musikschulen oder beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ interkulturell gemeinsam musiziert.

SchwabenKitz e. V. (in Gründung)

Das Projekt "SchwabenKitz" zielt auf eine ganzheitliche Sensibilisierung von Kindern für die heimische Natur, die Landwirtschaft, den Wald und deren Bewohner.

Bürgerstiftung Rottweil

Für das „Kochen der Nationen“ kommen Eltern unterschiedlicher Nationalitäten zusammen und kochen gemeinsam Gerichte aus ihren Heimatländern.

Auf dem Bild ist die Burg Hohenzollern zusehen.
FAUST e. V. Förderverein für Unterhaltende Staufener Theaterkultur

Ausgehend von der 1250-Jahr-Feier der Stadt Staufen im Coronajahr 2020 wird mit dem Projekt "Esemble22" ein vollkommen neues Schauspiel entstehen, das im Juni 2022 zur Aufführung kommt.

LebensMittelpunkt Ettenheim e. V.

„Landmosaik“ zielt auf eine vielschichtige Bereicherung der Landschaft in Ettenheim ab, hin zu mehr Abwechslung, Selbstversorgung, Natur- und Menschenfreundlichkeit.

Horben-leben e. V.

Da klassische dörfliche Vereinsstrukturen für Teile der Zielgruppe (vor allem Zugezogene mit und ohne Migrationshintergrund) oftmals unattraktiv sind, soll ihnen das Biken als Möglichkeit der Freizeitgestaltung erschlossen werden.

Württembergische Sportjugend (WSJ) im Württembergischen Landessportbund e. V. (WLSB)

Vereine sind Begegnungsstätten, erhöhen die Lebensqualität, stärken die Gemeinschaft, fördern den Austausch und das Zusammenleben - gerade im ländlichen Raum.

Jugendhilfe Creglingen e. V.

Im Projekt „ZAMwachsen – Ein Gemeinschaftsgarten für Weikersheim“ möchte die Jugendhilfe Creglingen e. V. in einem Gemeinschaftsgarten Begegnung, Austausch und voneinander-Lernen ermöglichen.

Spielverein Rippberg 1920 e. V.

Als "Schmetterlingsdorf Rippberg-Hornbach" plant der Ortschaftsrat Rippberg-Hornbach in Trägerschaft des Spielvereins Rippberg 1920 e. V. die konzertierte Biodiversifizierung des landwirtschaftlich geprägten Ortes.

Bahlinger SC

In der „Inklusiven Ballschule“ des Bahlinger SC sollen Kinder mit und ohne Behinderung die Möglichkeit erhalten, gemeinsam aktiv zu sein.

gemeinsam Nachbarschaftshilfe Langenau e. V.

Das Projekt „Zusammenleben in Langenau - nachhaltig und gemeinsam - Reparaturwerkstatt und Wollebobbel-Treff“ zielt darauf, ein solidarisches und inklusives Zusammenleben zu schaffen. 

Integrierte Ländliche Entwicklung Bodensee e. V.

Das Projekt des Vereins Integrierte Ländliche Entwicklung Bodensee e. V. möchte den Dialog zwischen KommunalpolitikerInnen und Jugendlichen im Landkreis Konstanz gerade in den ländlichen Gemeinden initiieren und fördern.

Verein DaHeimburger

Es soll in den Räumlichkeiten des historischen Heimburger Hauses ein ehrenamtlich geführtes Café als Begegnungsstätte und Veranstaltungsraum entstehen.

Michels Kleinsthof - Michael Selinger

Das Projekt „Zusammen wachsen – Gemeinsam mehr bewegen“ möchte mit Gleichgesinnten Visionen für eine zukunftsfähige Region entwickeln und umsetzen.

Radsportfreunde Bartholomä und Skiclub Heubach-Bartholomä (e. V.)

Die Radsportfreunde Bartholomä und der Skiclub Heubach-Bartholomä planen das Anlegen von Mountainbike-Trails an einem Berg in Bartholomä, neben einem Skihang mit bewirteter Skihütte.

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Wettbewerbsfilm „Gemeinsam:Schaffen“

Unser Land lebt vom ehrenamtlichen Engagement – und den Werten, die in ehrenamtlichen Aktivitäten vermittelt werden. Von Machern, die die Sache selbst anpacken, die gemeinsam aktiv sind, gemeinsam gestalten und gemeinsam lernen. Unser Imagefilm zeigt die große Bandbreite von beispielhaften ehrenamtlichen Aktionen und Aktivitäten, die die Menschen zusammenbringen, Werte schaffen und zum Austausch über die Projektdauer hinaus anregen. 

Im Fokus des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam:Schaffen“ stehen Aktionen (z.B. Veranstaltungen) oder befristete Projekte, mit denen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammengebracht werden, um die Wertebindung und
-vermittlung zwischen den Menschen zu stärken. Damit sind zum Beispiel gemeint: Alt und Jung; Erzeuger und Verbraucher; Zugezogene, Einheimische und Menschen mit Migrationshintergrund; Menschen mit und ohne Einschränkung oder Auszubildende und Senioren. 

Informationen zur Förderung

Der Wettbewerb zielt vor allem auf Aktionen und Projekte, die auf kreative und innovative Art und Weise die Wertebindung und -vermittlung fördern. Deshalb werden vor allem solche Projekte ausgewählt, die eine Vorbildfunktion für andere Projekte haben und zum Nachahmen anregen können. 

Der Ideenwettbewerb „Gemeinsam:schaffen“ richtet sich an juristische Personen der Zivilgesellschaft und Unternehmen. Zu den zivilgesellschaftlichen Organisationen im Sinne des Wettbewerbs gehören zum Beispiel Vereine, Lokale Agenda Gruppen, Kirchengemeinden, Träger der Sozialhilfe und Wohlfahrtspflege oder Stiftungen. Kooperationen sind möglich und wünschenswert. Die Teilnahme von natürlichen Personen ist nicht möglich.

Die eingereichten Projekte sollen von der Kommune nachweislich ideell unterstützt werden, hierfür wird online ein entsprechendes Formblatt zur Verfügung gestellt. Kommunen selbst können keinen Antrag stellen, sich aber an Projekten von zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort beteiligen. 

Es können sowohl einzelne Aktionen (z.B. eine einmalige Veranstaltung) als auch befristete Projekte gefördert werden. Die beantragten Projekte können zum 01.11.2020 starten  – auch bereits begonnene Projekte sind förderfähig – und bis zum 31.10.2022 abgeschlossen sein. Eine Förderung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht möglich.

Ausgeschlossen von der Teilnahme werden Bewerbungen mit extremistischen Inhalten.

Der Projektort liegt im Ländlichen Raum Baden-Württembergs gemäß des Landesentwicklungsprogramms (Ländlicher Raum im engeren Sinne und Verdichtungsbereiche im Ländlichen Raum, siehe Karte: Karten-Link) oder in einem vergleichbaren, ländlich geprägten Ort. 

Die ausgewählten Projekte erhalten eine Förderung zwischen 3.000 Euro und 30.000 Euro. Die Förderung wird dem Projektträger anhand eines Zuwendungsbescheids als Festbetragsfinanzierung ausgezahlt. Eine Weiterleitung an Projektpartner ist nicht möglich. Förderfähig sind sämtliche mit dem Projekt in Zusammenhang stehende Personal- und Sachkosten sowie geringwertige Wirtschaftsgüter entsprechend der Vorgaben des Zuwendungsbescheids. Der Fördersatz beträgt bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach Maßgaben der einschlägigen Vorschriften der Landeshaushaltsordnung (LHO) und der hierzu ergangenen Verwaltungsvorschriften (VV), insbesondere §§ 23, 44 LHO und VV sowie der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P). Ein Anspruch auf Zuwendung besteht nicht.

Der Projektträger hat einen Eigenanteil von mindestens zehn Prozent selbst einzubringen. Dabei kann es sich entweder um finanzielle Beiträge oder Personal- und Sachleistungen handeln. Als finanzielle Beiträge gelten zum Beispiel eigene Mittel in Form von Vereinsbeiträgen oder selbst erwirtschafteten Einnahmen, aber auch Drittmittel in Form von Spenden oder Zuschüssen von Kommunen. Nicht als Eigenanteil gelten hingegen Drittmittel in Form von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg. 

Darüber hinaus wird erwartet, dass sich die ausgewählten Projektträger einverstanden zeigen mit der Bereitstellung von Bildern und Texten zum Projekt sowie mit der Teilnahme an einer Prämierungsveranstaltung und den Arbeitskonferenzen, auf denen sich die Projektträger über ihre Projekte sowie zentrale Erfolgsfaktoren und Herausforderungen untereinander austauschen können.

Informationen zur Antragstellung

Die Teilnahmefrist vom Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ endete am 31. Juli 2020. Die eingereichten Projekte werden nun vorbewertet und im September von einer Jury ausgewählt. 

Für eine Bewerbung benötigen wir von Ihnen Ihre Kontaktdaten, eine Projektbeschreibung, eine Erläuterung, wie Sie die Kriterien mit Ihrem Projekt erfüllen, ein Unterstützungsschreiben der Kommune, einen Finanzierungsplan mit Angabe der Personal- und Sachausgaben sowie Reisekosten. Zudem stellen wir Ihnen hier eine Checkliste sowie Ausfüllhilfe zur Verfügung, damit Sie im Blick haben, ob Ihr Projekt in das Konzept des Ideenwettbewerbs passt. Sie können ebenfalls die Vollständigkeit der Unterlagen anhand der Checkliste stets kontrollieren. 

Informationen zum Verfahren

Die eingereichten Projekte werden vom Wettbewerbsbüro vorbewertet und einer Jury unter Vorsitz des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ausgewählt. Neben den inhaltlichen Bezügen zum Wettbewerbsthema sind folgende fünf Kriterien maßgeblich, wobei die ersten beiden Kriterien „Förderung der Begegnung und Wertevermittlung“ sowie „Kreativität und Innovation“ eine besonders hohe Berücksichtigung finden.

Inwieweit trägt das Projekt dazu bei, Begegnungen verschiedener Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen und mittels dieser Zusammenkünfte Wertvorstellungen untereinander auszutauschen? 

Was ist das Kreative im Sinne von „besonders und phantasievoll“ an dem Projekt? Was ist das Innovative im Sinne von „neu“ für den Ort oder die Bewohner?

Welche Maßnahmen sollen unternommen werden, um die potenziellen Zielgruppen zu erreichen? Sind Maßnahmen vorgesehen, die zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades vor Ort beitragen? Wird das Projekt öffentlichkeitswirksam beworben?

Ist eine regelmäßige Wiederholung und/oder Fortführung des Projekts vorgesehen? Gibt es Planungen bezüglich der Verstetigung und langfristigen Finanzierung des Projektes?

Wie können andere Menschen, Vereine oder Initiativen von dem Projekt profitieren? Was können andere vom Projekt lernen, wie z.B. um Zielgruppen zu erreichen, um Begegnungen fruchtbar zu gestalten? Besitzt das Projekt Strahlkraft über den Ort hinaus?

Informationen zum zeitlichen Ablauf

Die Teilnahmefrist vom Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ endete am 31. Juli 2020. Die eingereichten Projekte werden nun vorbewertet und im September von einer Jury ausgewählt. 

09.2020
Jury-Sitzung
Die Jury-Sitzung zur Auswahl der Projekte findet im September 2020 statt.
09.2020
11.2020
Prämierungsveranstaltung
Die Prämierungsveranstaltung findet voraussichtlich im November 2020 statt.
11.2020
11.2020
Start der Projekte
Die ausgewählten Projekte sollen ab November 2020 an den Start gehen.
11.2020
05.2020
Auslobung
Ab dem 18. Mai 2020 ist eine Teilnahme am Ideenwettbewerb möglich.
05.2020
07.2020
Ende der Bewerbungsfrist
Die Teilnahme ist bis zum 31. Juli 2020 möglich.
07.2020
09.2020
Jury-Sitzung
Die Jury-Sitzung zur Auswahl der Projekte findet voraussichtlich im September 2020 statt.
09.2020
11.2020
Prämierungs-veranstaltung
Die Prämierungs-veranstaltung findet voraussichtlich im November 2020 statt.
11.2020
11.2020
Start der Projekte
Die ausgewählten Projekte sollen ab November 2020 an den Start gehen.
11.2020
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Aufruf zum Ideenwettbewerb

Unser Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, ruft in unserem Film zur Bewerbung auf.

Wie können wir Werte wie Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft leben? Den Austausch zwischen den Generationen oder unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ermöglichen?
Viele von Ihnen haben mutige und unkonventionelle Ideen, wie Sie sich stark machen können für gegenseitigen Respekt, Hilfsbereitschaft und Verständnis. Oder vielleicht setzen Sie diese Ideen bereits um für ein zukunftsfähiges Miteinander in unserem Land. Menschen wie Sie suchen wir! Menschen, die gemeinsam schaffen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Haben Sie noch Fragen? Dann kontaktieren Sie uns gerne.

info@gemeinsamschaffen.de

 

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Gemeinsam:Gestalten

In dieser Kategorie werden Ideen und Projekte gesucht, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen etwas gemeinsam gestalten. Das kann beispielsweise die Anlage eines gemeinsamen Gemüse- oder Generationengartens, der neue Anstrich des Gemeindehauses, das Aufstellen einer Parkbank auf einem Friedhof oder auch das gemeinsame Stricken/Häkeln eines „Dorf-Zusammenhalts- oder Freundschaftsschals“ sein. In dieser Kategorie sind auch Projekte vorstellbar, bei denen Jung, Alt, Zugezogene und Menschen mit Handicap gemeinsam ein Graffiti sprayen. Entscheidend ist hierbei, dass nicht die Maßnahme selbst im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Tun, bei dem es zu einer Begegnung zwischen Menschen kommt und Wertvorstellungen ausgetauscht werden.

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Gemeinsam:Aktiv

In dieser Kategorie können Projekte und Ideen eingereicht werden, bei denen verschiedene Bevölkerungsgruppen gemeinsam aktiv werden. Dabei sollen die Aktivitäten so ausgestaltet werden, dass jeder Dorfbewohner bzw. jede Dorfbewohnerin seine/ihre Fähigkeiten und Potenziale einbringen kann. Beispiele hierfür könnten die Inszenierung eines Theaterstücks oder einer Oper aus Mitwirkenden der Dorfgemeinschaft sein oder ein integratives Musikprojekt, bei dem Kinder der örtlichen Grundschule und Senioren mit und ohne demenzielle Einschränkungen zusammen singen. Denkbar sind aber auch Projekte, bei denen unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend gemeinsam Sport treiben (z.B. Spinning, Yoga etc.) oder gemeinsames Spielen (Gesellschaftsspiele). 

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Gemeinsam:Lernen

In dieser Kategorie können sich Projekte und Ideen bewerben, in denen durch das Voneinander-Lernen nicht nur Kenntnisse, sondern auch automatisch und „nebenbei“ Wertvorstellungen ausgetauscht werden. Vorstellbar sind in diesem Themenfeld: Computerkurse für Senioren, die durch junge Menschen geleitet werden; alte Handwerkskunst, die jungen Menschen von Senioren gezeigt und vermittelt wird oder Erzählcafés und Erzählveranstaltungen, die eine Möglichkeit bieten, Erlebnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen nach dem Motto „Zuhören ohne zu bewerten“ auszutauschen. 

Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ – FAQ (Stand 22.07.)

Der Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ richtet sich an juristische Personen der Zivilgesellschaft und Unternehmen. Zu den zivilgesellschaftlichen Organisationen im Sinne des Wettbewerbs gehören zum Beispiel Vereine, Lokale Agenda Gruppen, Kirchengemeinden, Träger der Sozialhilfe und Wohlfahrtspflege oder Stiftungen. Kooperationen sind möglich und wünschenswert. Die Teilnahme von natürlichen Personen oder deren Zusammenschlüsse ist nicht möglich.

Ergänzung: Wir empfehlen Einzelpersonen oder deren Zusammenschlüsse sich z.B. einen Verein, eine Kirche oder eine Institution zu suchen, die für das Projekt einen Antrag stellt. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Zielgruppen bzw. die Personen, die sich an der Aktion oder dem Projekt beteiligen (sollen), nicht zwingend Mitglied z.B. in dem antrag-stellenden Verein sein müssen. Die Voraussetzung der juristischen Person bezieht sich nur auf den Antragsteller und nicht auf die an dem Projekt Mitwirkenden oder auf die Zielgruppen des Projektes. Auch Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht, müssen aber über einen antragsfähigen Partner gebündelt werden.

Ergänzung: Einzelunternehmer oder Freiberufler sind als Unternehmen antragsberechtigt. Wir behalten uns vor, in diesen Fällen Nachweise (z.B. Gewerbeschein) zu fordern. Personengesellschaften von Einzelunternehmern oder Freiberuflern, wie z.B. eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, sind ebenfalls antragsberechtigt.

Kooperationen sind grundsätzlich möglich, jedoch kann es je Projekt nur einen Projektträger geben. Eine Weiterleitung der Zuwendung an Projektpartner ist nicht möglich.

Mehrfachbewerbungen eines Antragstellers sind grundsätzlich möglich, soweit sich die Projekte nicht auf die gleiche Kategorie beziehen. Für jedes Projekt muss eine eigene Bewerbung eingereicht werden.

Kommunen oder Zusammenschlüsse von Kommunen können nicht am Ideenwettbewerb teilnehmen. Die eingereichten Projekte sollen jedoch von der Kommune, in der das Projekt umgesetzt werden soll, nachweislich ideell unterstützt werden. Kommunen können sich zudem an den Projekten der zivilgesellschaftlichen Organisationen beteiligen.

Die Projektträger müssen ihren Sitz in Baden-Württemberg haben, der jedoch nicht zwingend im Ländlichen Raum Baden-Württembergs sein muss (siehe hierzu Frage 2.4).

Das beantragte Projekt darf nicht bereits durch Landesmittel gefördert werden.